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Tattoo entfernen ab Zürich: Warum Herbst und Winter die beste Zeit sind

Herbst und Winter sind ideal für Lasersitzungen: wenig Sonne, lange Ärmel und genug Zeit bis zum Sommer. So planst du deine Tattooentfernung ab Zürich.

Viele entscheiden sich im Sommer, ein Tattoo loszuwerden. Am See, in der Badi oder beim Velofahren im T-Shirt fällt es eben auf. Mit dem Lasern zu beginnen, lohnt sich aber meistens erst ein paar Monate später. Herbst und Winter sind für eine Tattooentfernung die angenehmste Zeit, und das hat nicht nur mit dem Wetter zu tun.

In diesem Artikel erfährst du, warum die Jahreszeit für die Behandlung wichtig ist, was bis zum nächsten Sommer realistisch möglich ist und worauf du in der kalten Jahreszeit trotzdem achten musst. Ausserdem geht es darum, wie du die Termine von Zürich aus sinnvoll planst.

Warum die Jahreszeit beim Lasern überhaupt eine Rolle spielt

Ein Laser kann im Prinzip das ganze Jahr über eingesetzt werden. Trotzdem beeinflusst die Jahreszeit, wie gut deine Haut die Behandlung verträgt und wie entspannt du die Heilungsphase erlebst.

Sonne und Bräune

Der PicoSure arbeitet mit einer Wellenlänge von 755 nm. Diese Wellenlänge zielt auf die Tattoopigmente, wird aber auch vom körpereigenen Hautfarbstoff Melanin aufgenommen. Ist die Haut frisch gebräunt, nimmt sie also einen Teil der Laserenergie selbst auf. Dann muss vorsichtiger behandelt werden, oder die Sitzung wird besser verschoben. Ausserdem steigt bei gebräunter Haut das Risiko, dass es zu hellen oder dunklen Flecken kommt, also zu Hypo- oder Hyperpigmentierungen. Diese verschwinden zwar oft wieder, können aber auch lange bleiben.

Von Oktober bis März ist die Sonne in der Schweiz deutlich schwächer und die meisten Körperstellen sind ohnehin bedeckt. Deine Haut ist so blass wie das ganze Jahr nicht. Für den Laser sind das gute Voraussetzungen.

Heilung unter der Kleidung

Nach einer Sitzung ist die behandelte Stelle meist gerötet und leicht geschwollen. Manchmal bilden sich kleine Bläschen oder feine Krusten. In dieser Zeit sollte die Haut vor Sonne, Reibung und Schmutz geschützt sein. Unter einem Pullover oder einer langen Hose ist das viel einfacher als im Sommer. Ausserdem musst du niemandem erklären, warum dein Unterarm gerade einen Verband trägt.

Weniger Schweiss, weniger Baden

Bis die Haut wieder geschlossen ist, solltest du auf Schwimmbad, Badi, See, Sauna und starkes Schwitzen verzichten. Im Sommer ist das ein echter Verzicht, im November dagegen fällt es kaum auf.

Was bis zum nächsten Sommer realistisch ist

Zwischen zwei Behandlungen liegen in der Regel rund 6 Wochen. Diese Pause braucht es, weil der Laser die Farbpartikel nur zertrümmert. Abtransportiert werden die Bruchstücke danach vom Immunsystem, und das braucht seine Zeit. Kürzere Abstände bringen keinen schnelleren Erfolg, sie belasten nur die Haut stärker.

Wenn du Mitte Oktober beginnst, könnte ein Zeitplan ungefähr so aussehen:

  1. Mitte Oktober: erste Behandlung
  2. Ende November: zweite Behandlung
  3. Anfang bis Mitte Januar: dritte Behandlung
  4. Ende Februar: vierte Behandlung
  5. Mitte April: fünfte Behandlung
  6. Ende Mai bis Anfang Juni: sechste Behandlung

Bis zum Sommer schaffst du so etwa fünf bis sechs Sitzungen, falls die Haut gut verheilt und du keine Termine verschiebst. Wie viel das ausmacht, hängt stark vom Tattoo ab. Meist sind 3 bis 10 Behandlungen nötig. Ein kleines, schwarzes Tattoo mit wenig Farbe kann bis dahin deutlich heller oder sogar kaum noch sichtbar sein. Ein grosses, farbiges Profi-Tattoo mit viel Grün oder Gelb ist dagegen oft erst auf halbem Weg. Eine vollständige Entfernung kann niemand seriös versprechen, und auch der genaue Zeitpunkt lässt sich nicht garantieren.

Willst du ein Tattoo nur aufhellen, damit dein Tattoo-Artist ein Cover-up darüber stechen kann, reichen oft schon wenige Sitzungen. Dann kann der neue Termin beim Tätowierer im Frühling oder Frühsommer liegen. Kläre das am besten früh mit beiden Seiten ab.

Worauf du im Winter trotzdem achten musst

Auch im Winter gibt es ein paar Punkte, die man leicht vergisst.

Skiferien und Bergsonne

Auf der Piste ist die UV-Strahlung stark, denn der Schnee reflektiert das Licht und in der Höhe ist die Strahlung ohnehin intensiver. Gesicht, Hals und Hände bekommen dort mehr Sonne ab als im Sommer im Büro. Planst du Skiferien, sollte die letzte Sitzung davor abgeheilt sein. Halte die behandelte Stelle bedeckt. Nach dem Abheilen hilft auf freien Stellen eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Kommst du gebräunt aus den Ferien zurück, sag das vor der nächsten Behandlung.

Trockene Heizungsluft

Durch die Heizung trocknet die Haut im Winter schneller aus. Nach dem Abheilen kannst du die Stelle mit einer milden, parfümfreien Pflege eincremen. So bleibt die Haut geschmeidig und juckt weniger. Kratze nicht an Krusten, auch wenn es spannt.

Reibung durch Kleidung

Raue Wollpullover, enge Ärmel oder ein Rucksackgurt auf der Schulter können frisch behandelte Haut reizen. Trage in den ersten Tagen weiche, lockere Kleidung über der Stelle oder schütze sie mit einem Verband.

Sport im Winter

Wenn du im Winter ins Fitnessstudio oder in die Halle gehst, mach in den ersten Tagen nach der Sitzung lieber locker. Viel Schweiss und Reibung auf der behandelten Stelle verzögern die Heilung. Hallenbad und Sauna sind tabu, bis die Haut vollständig verheilt ist.

Termine von Zürich aus planen

Behandelt wird nicht in Zürich, sondern im Studio in Kreuzlingen am Bodensee. Von Zürich aus bist du mit dem Auto oder dem Zug in rund einer Stunde dort. Ab Zürich HB fährst du ohne Umsteigen. Gerade im Winter ist der Zug angenehm, weil du dich nicht mit verschneiten Strassen beschäftigen musst und auf dem Rückweg einfach sitzen kannst.

Bei rund 6 Wochen Abstand kommen über die Monate einige Fahrten zusammen. Damit das neben Arbeit, Studium oder Familie klappt, hilft dir Folgendes:

  • Plane die Termine vorausschauend. Schau beim ersten Termin, wie die folgenden Sitzungen in deinen Kalender passen.
  • Denk an Feiertage und Ferien. Rund um Weihnachten, Neujahr, Sportferien und Ostern sind viele weg. Vereinbare Termine in diesen Wochen frühzeitig oder plane bewusst darum herum.
  • Halte den Tag danach ruhig. Grosse Schmerzen haben die meisten nach der Sitzung nicht. Trotzdem ist es angenehm, wenn am selben Abend kein Training und kein Saunabesuch ansteht.
  • Beginne mit der Beratung. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich. Du kannst auch per WhatsApp ein Foto deines Tattoos schicken und bekommst eine erste Einschätzung, bevor du extra anreist.

Und wenn du erst im Frühling oder Sommer beginnst?

Das geht auch, nur brauchst du dann mehr Disziplin. Die behandelte Stelle muss konsequent vor der Sonne geschützt werden, und auf Bräune solltest du verzichten. Ein Tattoo am Rücken oder am Oberschenkel, das sowieso meist bedeckt ist, macht da weniger Probleme als eines am Unterarm, Knöchel oder Hals.

Wer seine Ferien im Süden verbringt oder im Sommer viel draussen ist, verschiebt die Sitzungen oft. Damit zieht sich die Behandlung in die Länge. Deshalb ist der Herbst meist der entspanntere Start: Die ersten Sitzungen fallen in die Monate, in denen ohnehin wenig Sonne auf die Haut kommt.

Die Kosten über die Saison verteilen

Du bezahlst jede Behandlung einzeln und nicht alles im Voraus. Bei uns kostet eine Behandlung für ein Tattoo von 5×5 cm CHF 200, für 10×10 cm CHF 350 und für 15×15 cm CHF 550. Sehr kleine Tattoos gibt es ab CHF 50. Farbige Tattoos sind etwas teurer, und für die Aufhellung vor einem Cover-up kommt ein Zuschlag von CHF 59 dazu. Den verbindlichen Preis für deine erste Behandlung bekommst du über den Online-Preisrechner.

Bei einem Abstand von rund 6 Wochen verteilen sich die Kosten über Herbst, Winter und Frühling. Das macht die Behandlung für viele leichter planbar als eine grosse Ausgabe auf einmal.

Fazit

Mit dem Lasern beginnst du am besten im Herbst. Die Sonne ist schwach, die Haut ist hell, die Kleidung schützt die behandelte Stelle und Badi oder See fehlen dir kaum. Startest du im Oktober, schaffst du bis zum Sommer etwa fünf bis sechs Sitzungen. Das reicht bei manchen Tattoos für ein sehr gutes Ergebnis, bei anderen für eine deutliche Aufhellung oder ein Cover-up. Wichtig sind realistische Erwartungen, konsequenter Sonnenschutz auch in den Skiferien und Termine, die sich gut mit deinem Alltag in Zürich und der Anreise nach Kreuzlingen verbinden lassen.

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